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Der TC Hörnli stellt sich vor
Blättert man die Broschüre des TTV durch, so kann man feststellen, dass es im Thurgau einige sehr alte Club’s gibt. Diese wurden in einer Zeit gegründet, als Tennis noch eine elitäre Sportart war. Dann geschah lange Zeit nicht mehr viel. Bis Mitte der 70er Jahre der Tennissport zu boomen begann. Neue Club’s entstanden am laufenden Band. In diese Zeit fällt auch die Gründung des TC Hörnli. Der Club wurde 1984, im gleichen Jahr wie der TC Seeburg, gegründet. Daraus kann man sehen, dass in dieser Zeit in Kreuzlingen einiges in Bewegung war.
Der TC Kreuzlingen als „Platzhirsch“ hatte eine endlos lange Warteliste, die Halle war ständig überbelegt. So trafen sich die Tennisbegeisterten immer wieder auf den Hartplätzen im Seeburgareal. Da viele nicht nur zum Plausch, sondern auch turniermassig spielen wollten, entstand die Idee einen Club zu gründen. Dies war die Geburtsstunde des TC Hörnli und des TC Seeburg. Der TC Seeburg übernahm die bestehenden Plätze in der Seeburg und wir bauten 4 Sandplätze mit Clubhaus beim Schwimmbad Hörnli. So kam Kreuzlingen zu drei Tennisclubs.
Die ersten Jahre des jungen Clubs verliefen sehr stürmisch. So wurde der Gründungsvorstand in einer wilden ausserordentlichen GV abgewählt. Als Retter in der Not stellte sich dann B. Hertzog zur Verfügung. Unter seiner Führung organisierte der TCH die Thurgauermeisterschaften und später noch die Nationalen Meisterschaften. Da man auch Ende der 80iger Jahre immer noch einen Mitgliederzuwachs hatte entschloss man sich nochmals 2 Plätze zu bauen. Dies auch im Hinblick auf die Nationalen Meisterschaften 1994.
1992 konnten die zwei neuen Plätze ihrer Bestimmung übergeben werden. In dieser Zeit konnten wir auch die höchste Mitgliederzahl verzeichnen. 220 Aktive und fast 60 Junioren. Nach dem Höhepunkt 1994 organisierten wir 1995 noch die Thurgauer Seniorenmeisterschaften. Wir hatten ja Übung. Alle diese Aktivitäten gingen auf die Initiative von Bruno Herzog zurück. Man kann sich aber vorstellen, dass nicht alle Mitglieder begeistert waren. Gab es doch immer viel Arbeit und die Anlage war blockiert. Allerdings konnte man auch den Zustupf in die Kasse gut gebrauchen zumal die Mitgliederzahl Anfang der 90iger Jahre stetig zurückging.
Wir mussten zur Kenntnis nehmen, dass der „Markt“ auf dem Platz Kreuzlingen gesättigt ist. Die TennisspielerInnen haben ja die Möglichkeit aus drei Clubs auszuwählen.
Heute halten sich die „Hobby“- und die Wettkampfspieler im TCH etwa die Waage. Mit 8 Mannschaften sind wir im Interclub angagiert. Und wie in jedem Club kreisen die Gespräche hauptsächlich um Gegner, Spiele und natürlich die Klassierung. Aber auch um manchen schönen Hock nach dem IC, an dem man sich mit dem Gegner wieder „versöhnte“.
Für die weniger Angefressenen werden alle 14 Tage Doppelabende organisiert. Jedesmal ist eine andere IC-Mannschaft dafür verantwortlich. Zwischen 20 bis gegen 40 Spieler und Spielerinnen finden sich jeweils auf der Anlage ein. Verschiedene Austragungsmodi und Verpflegung sorgen für Abwechslung.
1997 und 1998 wurden die vier alte Plätze das erst Mal saniert. Bei dieser Gelegenheit wurde der ganze graue Deckbelag abgetragen und durch einen roten ersetzt. Alles durch die Clubmitglieder selbst im Frondienst!
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